Geschichten rund um den Hund

                                                           ... damit ihr Liebling groß und stark wird       

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            Qualitativ hochwertiges Fleisch für die gesunde Ernährung Ihres Hundes

Hundehalter möchten na­türlich nur das Beste für Ihren Liebling und artgerech­te Ernährung sollte dabei an oberster Stelle stehen.

Birgit Lange bietet in Ihrer Firma „BARF-DOG“ qualitativ hochwertiges Rohfleischfutter an. Nach dreimonatiger Planung mit der deutschen Firma „CARNE ‘s DOGGI“ eröffnete Sie im Juli ihr Geschäft in Kirchbichl, was vorerst nur Donnerstags, von 17 bis 19 Uhr geöffnet hat.
Bestellungen gehen momentan Österreich weit per Internet mittels Bestellformular ein. 

 


„Wir produzieren seit Jahren Frischfleisch für die gesunde Ernährung der Hunde und ga­rantieren die ständige Kontrolle sämtlicher Produktionsabläufe und sichern somit die beste Qualität unserer Produkte, die den europäischen Verordnun­gen, hier vornehmlich den BSE-Richtlinien entsprechen.
Frische und beste Qualität ist unser oberstes Gebot. Zusätzlich wird unser Fleisch in saftige Brocken geschnitten und kann von den Kleinsten bis zu den Größten der Hunderassen gekaut werden“, so die Geschäfts­führerin.

Diese tiefgefrorenen, losen Fleischbrocken sind in einem praktischen wiederverschließ­baren Druckverschlussbeutel verpackt und können so einfach entnommen und portioniert aufgetaut werden.

Viel zu viele verschiedene Mei­nungen über die artgerechte Ernährung von Hunden werden von Tierärzten, Züchtern und in Büchern vertreten.

„Dass der Hund vom Wolf ab­stammt und somit eindeutig Carnivor, also ein Fleischfresser ist, erkennt man an seinem Gebiss. Rohes Fleisch, naturbelassen, ohne Ge­schmacks- und Konservierungs­stoffe sind den Fertigprodukten ernährungstechnisch überlegen und somit eine gesunde und artgerechte Grundlage für ein langes und gesundes Hundeleben“, so Birgit Lange.


Wenn Sie Ihren Vierbeiner artgerecht und gesund ernähren möchten, dann sind sie bei
„BARF-DOG“  genau richtig.

Informationen erhalten Sie bei Birgit Lange, Obern­dorfer Straße 43, in Kirch­bichl, unter Tel. 0681/105 46 881, E-Mail:info@barf-dog.com oder im Internet unter www.barf-dog.com.

Hunde nette Grüße

Maxlbub & sein Frauli 

                                      

  Artikel zur Geschäftseröffnung erschienen im " Kufsteinblick " .

 

      


BARF – was ist das?

Als ich neulich mit meinem Maxlbub über die Wiesen streifte, begegnete mir ein Mann der ebenfalls mit seinem Hund unterwegs war. „Ist das aber ein schöner Hund“, sagte er. „Das Fell glänzt wie frisch poliert, leuchtend klare Augen, was für ein toller Bub … ist noch ein junger Hund oder?“ „Nein“, erwiderte ich „er ist drei Jahre alt“. Wir kamen ins Gespräch und er fragte, ob ich schon beim Hundezahnarzt war,  wegen Zahnstein? „Nein“, sagte ich „damit hat Maxlbub keine Probleme“. Neugierig fragte er mich: „Was fütterst du denn?“ „Ich BARF’e!“ „BARF was ist das? Was neues?“ Ich erwiderte: „BARF ist die Abkürzung für Biologisch Artge­rechtes Roh Futter, und ‚Neu‘ ist es auf keinen Fall, eher noch unbekannt unter Hundebesitzern. Biologisch steht in dem Fall für eine Artgerechte Roh-Fleisch-Ernährung des Hundes“. „Ach so. Muss ich das Fleisch kochen? Sonst wird der Hund doch bissig, wenn ich ihm rohes Fleisch gebe, oder?“ Ich sah Maxlbub an, und fragte mich, wo nur diese uralten falschen Weisheiten her­kommen? Naja...ist vieleicht so wie mit dem Sprichwort:Was der Bauer nicht kennt....! Auf mein Schweigen hin

fragte er: „Gibst du deinem Hund wirklich rohes Fleisch?“ „Selbst­verständlich“, sagte ich. „Maxlbub bekommt auch Obst und Gemüse, Haferflocken, Milch, Quark, K-nguru-003Käse, Kräuter und verschiedene Öle. Die Leckerlis und Hundekekse backe ich selbst, so weiß ich, dass nur Gesundes in den Hundemagen kommt“. Wir führten auf dem Weg zum Wald ein sehr nettes und für diesen Hundefreund, nach seiner Aussage, ein sehr interessantes Gespräch. Als wir uns verabschiede­ten, sagte er: „Ich werde mich mal im Internet schlau machen und wenn ich Fragen habe, kann ich ja bei dir anrufen“. „Aber gerne“ antwortete ich. Als Maxlbub und ich über die Wiese zurück liefen, sah ich ihn an und sagte: Schau Maxlbub, wer sich informiert, der weiß was BARF ist. Ich würde mir wünschen, dass es noch mehr Hundebesitzer geben würde, die einfach mal nachfragen: BARF ? Was ist das eigentlich genau ?

 

 

Hunde nette Grüße

Maxlbub und sein Frauli
- Fortsetzung folgt -

 

 

 

 


Selbstgebackene Kekse

Servus an alle Leser. Ihr erinnert euch vielleicht an den ersten Artikel letzte Woche, als Maxlbub und ich diesen netten Hundebesitzer trafen. Es vergingen ein paar Tage und der Herr rief mich an. Er hat im Internet recherchiert und viele Fragen notiert. Auch habe er mit seiner Frau über BARF gesprochen, die sehr skeptisch ist. Ich sagte ihm, dass ich nicht für ihn entscheiden kann, was er jetzt des Futters betreffend tun soll. Es ist und bleibt eine Entscheidung des Hundebe­sitzers. Er fragte dann eher zaghaft ob ich denn mal Zeit hätte, damit er und seine Frau sich vor Ort ein Bild vom Roh-Fleisch machen können. „Aber nur wenn dein Hund mit­kommt“, sagte ich lächelnd. Seine Stimme donnerte in den Hörer: „Na klar bring ich ihn mit“. Wir einigten uns auf einen Termin außerhalb der Öffnungszeiten, damit ich Ruhe und vor allem Zeit für die beiden Hundebesitzer habe. Eine Frage hätte er da noch oder besser gesagt seine Frau. „Die selbst gebackenen ,Hundekekse die du mir am Wald zum Abschied vor ein paar Tagen gegeben hast, hat das Hündli aufge-

futtert und meine Frau lässt fragen ob sie das Rezept von dir bekommen könnte?“ „Aber gerne, ist doch kein Betriebsgeheimnis. Was für ein Rezept soll es denn sein: Was mit Leber/ Möhre oder Quark/Hafer­flocken oder Banane?“ „Alle drei Rezepte?“ fragte er. „Dann sei so gut und gib mir deine Mailadresse. Sobald ich wieder am PC sitze, sende ich dir die Rezepte zu“ erwiderte ich. Nach diesem fast einstündigem Telefonat, schaute ich zu Maxlbub rüber, der friedlich auf seinem riesigen Sofakissen schlummerte und meinte: „Naja, die Abende werden länger und es wird nun auch merklich kälter im Tiroler Ländle. Da kann man für’s Hundli ruhig einen Vorrat an gesunden selbst gebackenen Hundekeksen im Schrank haben! Ach und da fällt mir doch glatt weg ein, ich muss noch das Rezept von den leckeren Hundepralinen raussuchen. Die futtert der Maxlbub so gerne“.

In diesem Sinne

 

Hunde nette Grüße

Maxlbub und sein Frauli
- Fortsetzung folgt -

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Biologisch Artgerechtes Roh Futter

Wenn man so in den Fächern kramt findet man eigentlich immer  irgendetwas ,das einen an schöne Zeiten errinnert. In meinem Fall war es ein Bild von meinem ersten Hund.Ein Bull Mastiff und eine Seele von einem Hund. Er ging im Alter von 17 Jahren über die Regenbogenbrücke und ist in meinen Augen heute noch der hellste Stern am Himmel. Mit meinem heutigen Wissenstand hätte ich einiges anders gemacht in Punkto Ernährung! Von wegen gesalzenes,gebratenes! Dann wäre er sicher noch um einiges älter geworden.In den letzten Jahren ist die Wissenschaft doch um ein erhebliches Stück vorangeschritten.Nun ist Maxlbub da und ich habe aufgrund von Seminaren und Lehrgängen die ich absolvierte, hinsichtlich der Ernähr­ung des Hundes viel dazu gelernt. Womit ich gleich zu dem netten Herrn komme, den ich auf meinem Spa­ziergang vor knapp 3 Wochen traf. Ja, da waren sie nun samt Hund in meinem Geschäft um sich ein Bild vom Biologisch Artgerechten Roh Futter zu machen. Etwas erstaunt schauten sie sich um. Ich begrüßte sie und fragte „Warum schaut ihr so erstaunt?“ „Hier stehen ja nur Tiefkühltruhen“, sagte die Frau. Ich wandte mich zuerst dem Vierbeiner zu, denn seinem Geruchsinn folgend, hatte er schon den Napf mit frischen Fleischbrocken auf dem Tisch erschnüffelt. Ich hatte extra für meinen heutigen Hunde-Besuch Fleisch aufgetaut. Seine braunen Augen richteten sich voller Erwartung auf

den gefüllten Napf. Ich fragte die beiden ob sie etwas dagegen hätten, wenn ich ihm den Napf zum Futtern runterstelle. Frauli sagte: „Was ist das? Das Fleisch sieht ja so frisch aus wie beim Metzger? Wie Rinder­gulasch! TRut-gehackt562a2b3289bd0Schau mal“, sagte sie zu ihrem Mann, „da ist kein Gramm Fett dran“ und sah mich fast vor­wurfsvoll an. Der Hund unterdessen, saß ganz lieb und artig mit tropfen­den Leftzen neben mir und wünschte sich eine schnelle Entscheidung von Frauli. „Ja, hat denn der Hund kein Recht auf frisches mageres Fleisch?“ Frauli nickte und sagte: „Schön, dass du es schon in Brocken geschnitten hast!“ „Nein“ sagte ich „Das schneiden erfolgt gleich nach der Schlachtung. Anschließend  wird das Fleisch Schock gefrostet kommt dann in die Verpackung, wird edikettiert und bei minus 24 Grad gelagert“. Ich sagte: „Ich koch uns mal einen Kaffee,und fragte :Darf der Hund das Rindfleisch jetzt haben?“ Herrchen gab seinem Liebling den Napf und während der Kaffee fast lautlos durch die Maschine lief, sah man den Hund genüsslich das Rindfleisch kauen. Jaja, dachte ich, das wird deinen Hundezähnen gut tun ...

 

 

Hunde nette Grüße

Maxlbub und sein Frauli
- Fortsetzung folgt -


 


Hundeschuhe für die Winterzeit

Bei diesem ungemütlichen Wetter jagt man nicht mal seinen Hund vor die Tür. Hab ich recht? Man sieht ja schon des öfteren Hunde, die bei diesem Wetter Mäntelchen tragend, mit Frauli und Herrli spazieren gehen. Eine gute Erfindung sind auch Schuhe für den Hund! Gerade wenn im Winter Salz gestreut wird.Das ist für die Pfotenballen der Hunde schmerzhaft, weil sie rissig und spröde werden. Und wenn dann noch die Pfoten abgeleckt werden, nimmt der Hund dieses Streusalz mit der Zunge auf. Nun wohnen Maxlbub und ich eher ländlich, wo kaum Streusalz verwendet wird. Trotzdem bekommt Maxlbub nach einem Schneespaziergang seine ganz spezielle Pfotenpflege. Ich benutze Derma Protect Cream, eine Kräutersalbe, damit werden die Pfotenballen eingecremt und dann Socken angezogen.In meinem Fall muß ich auf ein paar ausgediente Frotteesocken zurück greifen.Der Maxlbub hat so große Pfoten, da passt kein XXL Hundeschuh.

Rückblick: Hund im Laden sitzt kauend über dem Napf mit Rind-fleisch. Wir saßen gemütlich Kaffee trinkend zusammen. „Das kann ich nicht glauben“, sagte Frauli. „Schau doch wie das Hündli zufrieden die Fleischbrocken kaut“. Herrli schaute zu seiner Frau, streichelte seinen Hund und meinte: „Na siehst, da

haben seine Zähne endlich mal was zu tun. Jetzt kann er sie auch mal benutzen und braucht sein Futter nicht nur schlucken“. „Damit haben sie schon einen Vorteil von BARF genannt“, stimmte ich zu. Durch das genüssliche kauen der Rindfleisch­brocken oder eines Kalbsbrustbein­knochens, werden die Zähne sozu­sagen poliert. Max2a-[640x480]

Zahnstein hat weniger Chancen sich zu bilden, die Zahnzwischenräume werden gerein­igt und gleichzeitig das Zahnfleisch massiert. „Praktisch wie eine Zahn­bürste“, sagte Frauli. Ich bestätigte ihre Aussage und fügte hinzu: „Es gibt auch eine richtige Zahnbürste für den Hund und Zahnpasta mit Leberwurstgeschmack. Es erfordert aber eine gewisse Zeit der Übung des Menschen und des lernens Seiten’s des Hundes“. Der Hund hatte indessen seinen Napf leer­gefuttert und begann nun diesen leer durch den Laden zu schieben.Schmeckt nach mehr,was? sagte ich und nahm den Napf an mich.Seine braunen Augen schauten mich an als ob er mir sagen wollte: „Nachschlag bitte!“ Ob es dazu kommt und wie es weitergeht, lest ihr in 14 Tagen an gleicher Stelle ...

 

Hunde nette Grüße

Maxlbub und sein Frauli
- Fortsetzung folgt -

 


Wunderschöne Adventszeit

Die Adventszeit ist wirklich etwas Schönes. Draußen rieselt der Schnee, im Haus knistert das Feuer im Kamin und es werden die ersten Weihnachtsplätzchen gebacken. Butterplätzchen, Mandelplätzchen, Vanillekipferl ... und wie das duftet. Lecker! Auch dem Maxlbub entgeht der Vanillegeruch nicht. Dann liegt er in der Küche auf seinem Kissen und wartet, in der Hoffnung, dass ein kleiner Krümel Teig ,zu Boden fällt. Da ich aber Hefe mit im Teig verarbeite, wartet er vergeblich! Hefe bläht im Hundebauch, und wer hat schon gerne Bauchweh? Übrigens nicht nur Hefe sollte ein Hund nicht futtern sondern auch jegliches Roh-Gemüse das bläht. Nun weiß mein Maxlbub aber, wenn ich in die untere Schublade greife, Schüssel und Quirl nehme, wird was für ihn gebacken. Hunde sind sehr lernfähig wenn es um ihr Futter geht. Unabhängig davon eigentlich immer fressen zu können
( fressen = überleben ).
Nun ja...Ein Ohr hoch gestellt, ein Auge zu das andere Auge in freudiger Erwartung zu mir blickend. Gute Beobachtungsgabe hat er ja, der Maxlbub. Na wie wäre es mit ein paar Quarkbällchen, Großer ? Das andere Auge geht auf, das zweite Ohr stellt sich hoch, der Herr erhebt sich ins Sitz. Gut denk ich, Vorschlag ange-

nommen. Weise Entscheidung .Quark macht nicht dick, ist gesund und hält die Knochen fit. Er schaut mich seitlich mit hoch gezogener Augenbraue an, ja Maxl­bub ich nehme diesmal keine Mandeln sondern gehackte Nüsse. Bei Mandeln kann man schon mal Gefahr laufen das sich eine Bitter­mandel in die Tüte verirrt hat, und wer mag schon bitter? Also Quark, Distelöl, Eier, Haferflocken, Nüsse, Milch und Dinkelmehl alles zu einem Teig zusammengerührt und es ist Adventszeit und ich nehme auch für dich die Ausstechformen Stern, Herz und Glocke. Herd auf 200 Grad und ab für 20 min. in die Röhre. Maxlbub hat sich bereits von seinem Kissen in Richtung Herd gerobbt und schaut sozusagen in die Herdröhre. Typisch Mann denke ich: Können es wie immer nicht abwarten! Achje, über Advent und Kekse hab ich ganz vergessen zu schreiben wie es mit den beiden Hundebesitzern und dem Hund im Laden weitergeht! In der nächsten Ausgabe sag ich es euch ...

(Rezepte werden auf Anfrage unter

info@barf-dog.com zugemailt).

Hunde nette Grüße

Maxlbub und sein Frauli
- Fortsetzung folgt -

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Enährungsplan für den Hund

Ich bin letzte Woche etwas in die Adventszeit abgeschweift und will euch jetzt natürlich sagen, wie es mit den beiden Hundebesitzern nebst Hund in meinem Geschäft weiter ging. Der fragende Blick des Hundes nach einem Nachschlag blieb natürlich von den Besitzern nicht unbemerkt. Ich stellte den Napf weg und die Hundeaugen begleiteten mich dabei. Die Besitzer indessen, betrachteten die Produkt­übersicht an Rohfleisch und Sie sagte: „Das Fleisch ist tiefgefroren, in Brocken geschnitten, in widerver­schließbaren Tüten verpackt. Wie­viel darf der Hund denn davon bekommen? Und vor allen was ?“ „Das hängt von ihren Antworten ab“ sagte ich.Nahm meinen Schreib­block: „Name des Hundes? Rasse? Alter? Kastriert? Gewicht? Erkrank­ungen/Allergien? Bekommt er Medi­kamente? Ist er sportlich aktiv oder eher ein ruhiger Hund?“ Ich stand auf und ging zum Hund, der den leeren Napf zu bewachen schien. Ich strich ihm beidseitig rechts wie links über die Rippen und stellte fest, dass diese gut spürbar waren. „Kein Übergewicht also“ sagte ich. „Wenn sie mir jetzt alle Fragen ehrlich

beantwortet haben, kann ich mich daran setzen und einen Ernährungs­plan für den Hund erstellen“. „Der Hund bekommt einen Ernährungs­plan?“ fragte Frauli erstaunt. „Ja sicher!“ Aus diesem Ernährungsplan ist für den Besitzer ersichtlich, wieviel Gramm Rohfleisch der Hund täglich bekommen darf, in welchem Verhältnis die verschiedenen Roh­fleischprodukte gemischt werden, was an Obst, Gemüse, Kräutern sowie Öle, Quark, Joghurt usw. verfüttert werden darf. Gleichzeitig berechne ich die Gesamtfutter­menge über 8 Tage. „Aufgrund meiner steigenden Kundenzahl, wird das allerdings bis 10 Tage dauern“. Frauli nickte verständnis­voll. Nach dem fast zweistündigen Gespräch schloss ich meine Laden­tür mit einem guten Gefühl wieder Vorurteile zu BARF aus der Welt geschaffen und zwei Hundebesitzer zum Nach- und Umdenken angeregt zu haben. Ob die zwei sich für die Rohfleischfütterung entscheiden, lest ihr nächste Woche.

 

Hunde nette Grüße

Maxlbub und sein Frauli
- Fortsetzung folgt -

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Übergewicht und Fellprobleme

Ich hatte mir fest vorgenommen den Ernährungsplan für den Hund zu schreiben, als das Telefon klingelte! Eine aufgeregte Dame sprach, ob sie denn mit Birgit von Barf-Dog sprechen würde. Ich bestätigte. Sie hat einen kleinen Hund der immer mehr Fell verlieren würde und schon einige kahle Stellen hat. Sie hätte einen Tipp von ihrer Bekannten bekommen und möchte nun auch ihren Hund auf Rohfleisch­futter umstellen. Ich schlug der Dame einen Termin für die kommende Woche vor. „Nein“, sagte sie, am Besten noch heute, denn der Hund ist ihr ein und alles und trägt nun schon ein Mäntelchen wegen dem fehlenden Fell. „Wir sehen uns in einer Stunde im Geschäft, mit Hund.“ erwiderte ich. Ernährungs­plan, du musst warten. Die Dame stand schon vor meinem Geschäft als ich ankam. Ihren Hund mit Mäntelchen im Arm. Ich begrüßte beide und sagte: „Mit den Beinen hat der Hund aber nichts, oder?“ Fragender Blick: „Nein.“ „Na dann darf er diese jetzt mal benutzen und ins Geschäft laufen!“ Ein sehr fragender Blick von der Dame. Hund abgesetzt und losgebellt. Es stellte

Musch

sich mir die Frage, ob der Hund bellt weil er laufen muss oder weil er auf Grund des deutlich zu erkennenden Übergewichtes Schmerzen beim Laufen hat. Nachdem ich alle Daten zum Hund aufgenommen hatte, zog ich dem Kleinen das Mäntelchen aus. Der Hund sah mich mit seinen runden Knopfaugen an. Ich dagegen sah Frauli an, und sagte: „Über­gewicht bei Hunden ist schlecht für Bein-, Knie,- Hüftgelenke und das Herz. Übergewichtige Hunde sind träge und krankheitsanfälliger. Für die kahlen Stellen gebe ich dir  Kräuter zum füttern mit und eine Kräutersalbe für seine kahlen Stellen.“ Meine Arbeit besteht nun darin, dieser Dame zu erklären, dass der Hund nicht nur wegen des fehlenden Fells sondern vor allem wegen seines Überge­wichtes zeitweise auf Rohfleischfutter, unter Beigabe von Kräutern, umgestellt werden sollte. Und neben dem Ernährungsplan auch ein gewisses Maß an täglicher Bewegung für den Hund erforderlich ist. Ob sich die Dame entschließt zum Wohle des Tieres zu handeln, lest ihr in der nächsten Ausgabe.

Hunde nette Grüße

Maxlbub und sein Frauli
- Fortsetzung folgt -

 


Kräuter für den Hund


Zurück zum aufgeschobenen Er­nährungsplan für die zwei netten Hundebesitzer. Also wenn ich mir was wünschen könnte, wäre das mehr Zeit zu haben. Für Besitzer und Hund und meine Arbeit, die ich sehr gerne mache. Es gibt nichts Schöneres für mich, als nach 4 Wochen Futterumstellung in glück­liche und zufriedene Hundebesitzer­augen zu schauen und zu wissen, genau das Richtige getan zu haben. Womit ich bei der Dame und dem kleinen, etwas zu dick gefütterten Hund mit Fellproblemen wäre. Es geht nicht nur darum dem Hund Rohfleisch zu füttern, sondern auch darum, Mineralstoffe, Vitamine und Kräuter sinnvoll im täglichen Roh­fleischfutter unterzubringen. Bier­hefe z. B. enthält 16 Aminosäuren, ist ein wichtiger Lieferant von hoch­wertigem tierischen Eiweiß und enthält 15 verschiedene Mineralien und Spurenelemente, auch das wichtige Selen. Weiterhin enthält Bierhefe mehr Vitamine des B-Komplexes als andere natürliche Nahrungsmittel und ist cholesterin­frei, fettarm und besitzt eine geringe

Menge an Natrium. Ebenso unter­stützt sie die Darmbakterien, wes-


wegen sie auch erfolgreich zur Darmsanierung nach Antibiotika­einnahme dem Futter beigemischt wird. Verschie­dene Kräuter kombiniert mit einer gesunden Ernährung, wenig Getreide und Fett, haben positiven Einfluss auf die Gewichtsabnahme. Eine Kundin erzählte mir, dass ihr Hund regelmäßig in ihrem Kräuter­garten steht und genüsslich Kräuter futtert. Wer sich zum Frühjahr einen kleinen Hundekräutergarten an­legen möchte, dem rate ich, sich gut zu informieren was der Hund an Kräutern fressen darf und was toxisch und somit hochgiftig ist. Es gibt noch einiges zum Thema BARF zu schreiben und viele Dinge über die gesprochen werden sollte. Vielleicht gründe ich einen Tiroler-BARF–Kräuter-Hundestammtisch! Wenn jemand Interesse hat, ruft an. Ich wünsche einen ruhigen 4. Advent im Kreise der Familie und

 

Hunde nette Grüße

Maxlbub und sein Frauli
- Fortsetzung folgt -

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Knochen für den Hund


Die Ernährungspläne sind ge­schrieben und per Mail an die Besitzer verschickt. Jeder Hund ist individuell verschieden. Das heißt, dass jeder Hund einen für sich persönlich, auf seine Bedürfnisse abgestimmten Ernährungsplan er­hält. So einen sollten wir Menschen uns vor den anstehenden Feiertagen auch zulegen! Der Mensch neigt ja dazu, sehr gut zu speisen und sich etwas weniger zu bewegen. Wir Hundebesitzer dagegen sind doch oft bei Wind und Wetter unterwegs. Nicht nur Menschen sollten sich aus­gewogen ernähren, auch Hunde. Was heißt nun aber ausgewogene Mahlzeit für den Hund? Aus­gewogenheit hat nichts mit einer Mahlzeit zu tun, sondern bezieht sich auf einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen, in denen der Hund täglich alle notwendigen Vitamine, Mineral­stoffe und Spurenelemente über seine Nahrung aufnehmen sollte. Es gibt Hundebesitzer die es ablehnen, dem Hund Knochen oder Hühner­hälse zu füttern. Nun, da entgeht dem Hund nicht nur ein Kau­vergnügen per exellenz, denn rohe Knochen sind Calzium und Phos­phorlieferanten für den Orga-


nismus des Hundes. Auf jeden Fall sollten diese Besitzer ihrem Hund dann Knochenmehl (aus seriöser Herstellung) zufüttern. Das würde heißen, dass man statt der reinen Knochenmahlzeit eine Fleisch/ Gemüsemahlzeit oder Getreide/ Ge­müsemahlzeit mit diesem Knochen­mehl verfüttert. Der Maxlbub liebt es Hühnerhälse zu knacken und zwischen seinen Zähnen zu
ze­rmalmen. Wichtig ist es Knochen aller Art nur roh zu verfüttern. Denn erst der Kochvorgang macht Knochen hart und splitterig und damit werden sie zur Gefahr für den Hund. Innere Verletzungen sowie Blutungen im Magen-Darmtrakt und Verstopfungen werden durch ge­kochte Knochen verursacht. Also nichts da und dem Hund einen Knochen von der gebratenen Weih­nachtsgans zugesteckt. Das kann dann ganz schnell in der Not­aufnahme der Tierklinik enden.

In diesem Sinne angenehme ruhige

Festtage im Kreise der Familie und

 

Hunde nette Grüße

Maxlbub und sein Frauli
- Fortsetzung folgt -

 

 

 

 





Hundeaugen und Hundeohren

Ja,nun sind die Feiertage auch vorbei und wir gehen wieder unserer Arbeit nach. Aber in ein paar Tagen ist Silvester. Wo wir Menschen laut stark feiern und mit viel lautem Feuerwerk das neue Jahr begrüßen! Für den Hund ist dieser Krach mehr als unangenehm. Die Leistungsfähigkeit des Hundeohres ist hoch entwickelt. Es nimmt höhere Frequenzen wahr, als das Ohr des Menschen. Die beweglichen Ohrmuscheln des Hundes lassen ihn Geräuschquellen zudem besser drei­dimensional orten, als ein mensch­liches Ohr. Sie sind neben der Hörfähigkeit auch Signalgeber für die optische Kommunikation. Des­wegen kann man auch mit seinem Hund flüstern und er versteht uns immer noch klar und deutlich. Die bunten Farben am Himmel die das Feuerwerk im menschlichen Auge auslöst und von vielen mit Beifall begleitet wird, sieht unser vier­beiniger Hausgenosse leider nicht so. Man spricht bei dem Hund von einer rot – grün Blindheit. Man unterscheidet im Auge des Hundes zwischen Stäbchen (sehen von schwarz-weiss) und Zapfen (sehen von Farbe). Stäbchen sind sehr viel

zahlreicher vorhanden und licht­empfindlicher als die Zapfen. Bei Hunden ist der Augenhintergrund verspiegelt, so dass einfallendes Licht vom Hintergrund des Auges reflektiert wird und so die Stäbchen noch einmal trifft. Daher sehen Hunde in der Dämmerung sehr viel besser als wir Menschen. Rot ist eine Farbe die der Hund gar nicht erkennt. Das sehen von Farben beim Hund, ist in Richtung ultraviolett verschoben und endet wegen diesem fehlenden Rot Rezeptor bei gelb. Die Sehschärfe ist im Bereich von 6-10 Metern am schärfsten wobei die Hunderasse zu berück­sichtigen ist. Das Hundeauge ist auf Bewegung optimiert. Katz rennt und Hund will hinterher!! Jagd und Beutetrieb des Hundes! Ich möchte jedem Hundebesitzer empfehlen, lasst um Mitternacht zum Feuer­werk euren Hund im Haus. Dort ist er sicher vor eventuellen Verletz­ungen, und hat somit auch keine Möglichkeit aus Angst vor dem Krach wegzulaufen. In diesem Sinne, nehmt Rücksicht auf euren Hund und einen Guten Start in das Jahr 2010 wünscht

Maxlbub und Frauli

 



Die Artikel sind urheberrechtlich geschützt. Autor und Verfasser Birgit Lange.Erschienen in
der Zeitung " Kufsteinblick " im Jahr 2009. Der erste Artikel " Geschäftseröffnung " in Zusammenarbeit mit der Redaktion
der Zeitung " Kufsteinblick " im Jahr 2009.

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