Wissenswertes

 

Vergiftungen, Kontaktvergiftungen, Aufnahme von Fremdkörpern, toxische Reaktion auf Insektenstiche

Man unterscheidet :

1.Vergiftungen durch

Ratten und Mäusegift, Giftpilze, Frostschutzmittel, Medikamente aus der human Medizin,

Insektizide und Pestizide ( Felder, Wiesen ) , Pflanzen im häuslichen Bereich oder Garten

( Maiglöckchen,Tulpen,Rhododendron,Wandelröschen,Lebensbaum,Efeu,Kirschlorbeer )

Obst: Weintrauben in großer Menge, Rosinen, Schokolade

Gemüse: rohe Kartoffeln und Kartoffelschalen, Zwiebeln,

betroffene Organe vor allem Leber und Nieren da Entgiftungsorgane

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2.Kontaktvergiftungen

Bei Kontaktvergiftungen kommt das Gift mit der äußeren Haut oder den Schleimhäuten des Tieres in Berührung und schädigt diese an Ort und Stelle. Dies kann sich in Form von Hautwunden oder verschorften Hautstellen äußern.

Zu Kontaktvergiftungen kann es kommen, wenn Hunde oder Katzen Zugang zu säure- oder laugehaltigen Haushaltsreinigern oder Lösungsmitteln – etwa in Farben oder Lacken – haben.

 

Die ersten Symptome für eine evtl. vorliegende Vergiftung oder Aufnahme eines Fremdkörpers sind:

Erbrechen, Durchfall, speicheln, unsicherer Gang ( torkeln ),Benommenheit, Apathie bis hin zum Schock,

In allen zwei o.g. Varianten muss sofort nach feststellen der genannten Symptome ein Tierarzt aufgesucht bzw. konsultiert werden.

Durch den Tierarzt werden je nach Art der Vergiftung folgende Maßnahmen eingeleitet: 

Entleerung des Magens: ist nur sinnvoll wenn weniger als 2 Std. von der Giftaufnahme verstrichen sind und es sich nicht um säurehaltige und ätzende Substanzen handelt 

Entleerung des Darms:  ist der giftige Stoff bereits weiter in den Darm des Tieres gelangt, verabreicht der Tierarzt eventuell ein Mittel, welches den Darm schneller entleert. Der Enddarm lässt sich mithilfe eines Klistiers beziehungsweise Einlaufs entleeren.

Giftaufnahme im Magen-Darm-Trakt verhindern:

Befindet sich das Gift bereits im Blutkreislauf des Tieres, besteht eine wichtige Behandlungsmaßnahme zum einen darin, den Giftstoff zu verdünnen. Zum anderen soll das Gift möglichst schnell mit dem Harn ausgeschieden werden. Zu diesem Zweck erhält das Tier Infusionen über die Vene. Gleichzeitig verabreicht der Tierarzt ein harntreibendes Mittel

Beschleunigte Ausscheidung des Gifts über die Nieren:

Befindet sich das Gift bereits im Blutkreislauf des Tieres, besteht eine wichtige Behandlungsmaßnahme zum einen darin, den Giftstoff zu verdünnen. Zum anderen soll das Gift möglichst schnell mit dem Harn ausgeschieden werden. Zu diesem Zweck erhält das Tier Infusionen über die Vene. Gleichzeitig verabreicht der Tierarzt ein harntreibendes Mittel

3. Aufnahme von Fremdkörpern

metallische Gegenstände wie Nägel, Schrauben, Rasierklingen,

Plastikspielzeug,

Verletzungen im Maulbereich und der Speiseröhre, Magen-Darmtraktes, After 

Socken, kleine Plüschtiere,

Verstopfungen im Magenausgang oder im Darm

Auch hier bitte sofort einen Tierarzt aufsuchen oder telefonisch verständigen um evtl. Vorgehensweise abzusprechen.

Bei Aufnahme von Fremdkörpern wird der Tierarzt den Hund zuerst röntgen um festzustellen was für ein Fremdkörper aufgenommen wurde ( sei denn der Hundebesitzer weiß worum es sich handelt ) und wo sich dieser genau im Verdauungstrakt befindet. Danach wird er sein vorgehen mit dem Hundebesitzer besprechen und gegebenenfalls eine OP einleiten um den Fremdkörper zu entfernen. 

4. allergische körperliche Reaktion durch

Bienenstiche, Wespenstiche,  Zeckenbiss, Flohbisse,

 

In den meisten Fällen aufquellen der betroffenen  Körperregion mit einhergehen von Pustelbildung ( kann durchaus ganzkörperlich sein ) . Hinzu kommen kann Atemnot, Schockzustand. Es handelt sich hierbei um eine sofortige Reaktion des Körpers auf z.B. den Bienenstich auch HOT Spot genannt.

Keine Zeit verlieren sofort zum Tierarzt der nach Diagnosestellung ein Antidot ( Gegengift ) verabreichen wird.

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Mops Paul 

Um all diese ernsthaften und zum Teil auch lebensbedrohlichen Situationen  gar nicht erst entstehen zu lassen ( außer Punkt 4 Hot Spot ), trainieren sie mit ihrem Hund unter Anleitung eines erfahrenen Hundetrainers der ohne Druck und Zwang und nur mit  positiver Bestätigung arbeitet ,das alles essbare nur aus eurer Hand kommt. Lasst euren Vierbeiner lernen wie er sich richtig verhalten soll: Der Hund agiert, der Mensch reagiert ! 

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